Das FFF – Verfahren ist kostengünstiger als vergleichbare Systeme, wie bspw. SLA ( Benutz UV-härtende Flüssigharze) oder SLS – verwendet Pulver. SLA und SLS sind Laser Varianten, während FFF einen Extruder benötigt. Dreidimensionale Objekte aus geschmolzenem Filament ( PLA oder ABS ) lassen sich nach dem Heißklebepistolen – Prinzip spielend erstellen.

Hat man ein geeignetes Objekt bei Thingiverse ausgesucht wird es in der Regel als .STL Datei heruntergeladen und springt dann automatisch in die Vorbereitungsphase der Makerbot-Box. Dort kann man es verkleinern, vergrößern (skalieren), drehen etc. Unter Settings können noch verschiedene Einstellungen erledigt werden > Die Schichtdicken Low 0,3 mm (schnell, aber relativ ungenau), Standard 0,2 mm (Ein mittelding) oder High (Langsam aber präzise). Ich empfehle immer Raft´s anzuklicken, ein Gitter wird unter dem Objekt gebaut, um den 3-D Druck besser von der Platte zu entfernen. Supports sind Hilfslinien, die unumgänglich sind, wenn man bspw. eine Person drucken will, die ihre Arme ausgestreckt hat. Ist ja auch klar, unten fangen die Füße an und weiter oben, kommen dann die Arme und man kann ja nicht erwarten, dass der Drucker in der Luft das Filament ablegt, zumindest geht das heutzutage noch nicht =). Infill 100% bedeutet, dass bspw. ein Würfel zu 100% mit Material befüllt wird. Wählt man z.b. 50%, kann man eine Menge Material sparen und das Objekt ist zudem leichter (In den Standard-Einstellungen sind 15% voreingestellt). Des Weiteren kann man auch die Temperatur einstellen, da muss man einfach selbst ausprobieren, ich nehme 230 Grad, aber hab auch schon gehört von anderen, die mit 180 Grad arbeiten. Jedenfalls sollte bei maximal 250 Grad Schluss sein, darüber hinaus ist die Wahrscheinlichkeit groß etwas kaputt zu machen. Die Geschwindigkeitseinstellungen würde ich nicht verändern.

Hat man das alles erledigt, kann man loslegen und auf PRINT drücken, dabei wandelt die Makerbot-Software die .STL Datei in eine .x3g Datei um. Dabei werden die Schichten berechnet, je nach Objektgröße, kann dass schon einige Zeit in Anspruch nehmen bis dieser Schritt beendet ist. Als nächsten Schritt bekommt man genau angezeigt, wie lange der 3-D-Druck dauern wird und wieviel Gram Material gebraucht werden. Dann kann man START PRINT anklicken oder abbrechen. Sollte alles in Ordnung sein, wird der Druck verifiziert und das dauert nochmals ein bisschen. Ansonsten macht der Makerbot den Rest und man kann mit Spannung zusehen, wie das Objekt erstellt wird.